Informationsportal für Erneuerbare Energien in Südbaden

Reaktorblock in Fessenheim wieder hochgefahren

11. April 2018

Zur Wiederinbetriebnahme von Reaktorblock 2 in Fessenheim und den Schwierigkeiten in Flamanville erklärt die Freiburger Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae (Bündnis 90 / Die Grünen):

„Die Entscheidung des Betreibers EDF, den Reaktorblock 2 trotz aller Sicherheitsbedenken nach zwei Jahren wieder hochzufahren, ist unverantwortlich. Dieser Schritt ist das falsche Signal zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland und Frankreich eigentlich auf einem guten Weg sind, gemeinsam alternative wirtschaftliche Perspektiven für Fessenheim und die Region zu entwickeln.“

Die jüngsten Meldungen über Probleme beim Bau des französischen Atomreaktors Flamanville in Nordfrankreich bestätigen für Andreae die Befürchtungen, dass die Koppelung an die Inbetriebnahme von Flamanville die Stilllegung von Fessenheim weiter verzögert. „Es braucht endlich ein definitives Enddatum für den Schrottreaktor Fessenheim.“, so Andreae. „Ich erwarte von Land und Bund, nicht nachzulassen, sondern jetzt erst recht alle Möglichkeiten zu nutzen, um die französische Regierung für eine zügige Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in unserer Region zu gewinnen. Die Bundesregierung muss alle Hebel in Bewegung setzen und auch auf europäischer Ebene aktiv werden.“

Quelle: 

Wahlkreisbüro Kerstin Andreae MdB

Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Bildquellen: 

Axel Hoffmann / pixelio.de

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Um unsere Inbox vor übermäßigem SPAM zu schützen, bitten wir Sie um Lösung der mathematischen Frage.
1 + 0 =
Das einfache mathematische Problem ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben. Z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegebene werden.