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Gelungenes fesa-Event inklusive Stadtspaziergang

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9. August 2017

Denkmalgeschütztes Gebäude und modernes BHKW mit Solarthermie – wie geht das zusammen? Es geht. Und wie das genau funktioniert, wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des letzten fesa-Events am Freitag, den 21. Juli, eindrücklich vermittelt. Den Beginn machte Benjamin Köhler (Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme, ISE) mit einem  Vortrag über die Möglichkeiten der Solarwärmenutzung bei Mehrfamilienhäusern am Beispiel des Gebäudeensembles in der Emmendinger Straße. Die Umstellung der Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien hatte das ISE begleitet.

 Im Anschluss stellte Oliver Tuth (Badenova) den Innovationsfonds der Badenova vor, der das Leuchtturmprojekt in der Emmendinger Straße gefördert hat. Danach durften die rund 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einem kleinen Snack in Bewegung geraten. Der gemeinsame Spaziergang zum Gebäudeensemble in der Emmendinger Straße bot angenehme Gelegenheit zum Austausch. Vor Ort warteten schon Michael Simon (Bauverein Breisgau) und Ewald Zink (TGA Planungsgruppe), um den Interessierten zu berichten, wie die Installation des BHKW abgelaufen war und welche Hürden den Beteiligten begegnet sind.

Die Auswertung des ersten Betriebsjahres zeigt, dass im Sommer 60 % des Wärmebedarfs durch die Solarwärme gedeckt werden konnte und dass sich Solarthermie und BHKW bei der Wärmeversorgung der Gebäude sehr gut ergänzt haben.

Dass das Wohnen in schönen Altbauten die sinnvolle Nutzung erneuerbaren Energien also nicht ausschließt, dürfte allen Teilnehmern des fesa-Events spätestens jetzt vollkommen klar sein.

Bildquellen: 

Felix Hollerbach, fesa e.V.

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