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Bundesumweltministerium erhöht Fördermittel für Stromspar-Checks in den Kommunen

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1. Juni 2017

Rentner und Alleinerziehende sollen stärker profitieren

Bundesministerium Barbara Hendricks: „Klimaschutz ist kein Selbstläufer. Daran müssen alle Wirtschaftsbereiche und auch alle Bürgerinnen und Bürger mitwirken. Und wenn wir die Bezahlbarkeit der Energiewende in den Blick nehmen, müssen wir eben auch dafür sorgen, dass Menschen mit weniger Einkommen dazu beitragen können. Das tun wir unter anderem mit der Förderung des Stromsparchecks. Die Ausweitung des Angebots auch auf Menschen, die wenig Einkommen haben, ist ausgesprochen begrüßenswert.“

Um eine bessere Ansprache der betroffenen Zielgruppen zu erreichen, soll ein systematischer Quartiers-Ansatz für die Beratung an zehn Standorten etabliert werden. Die Beratung soll allen Bedarfshaushalten im Quartier systematisch angeboten werden. Dazu soll an den Standorten eine permanente Anlaufstelle etabliert werden, die als „Energiesparladen“ fungiert. Es wird eine Vernetzung mit anderen Akteuren aus dem Quartier und eine Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement angestrebt. Mit den Wohnungsbaugesellschaften sollen gemeinsame Ziele identifiziert und umgesetzt werden. Ziel ist die Beratung von 4.000 zusätzlichen Haushalten innerhalb von 22 Monaten.

Der Stromspar-Check ist ein erfolgreiches Projekt des kommunalen Klimaschutzes. Seit dem Jahr 2008 sind insgesamt mehr als eine Viertelmillion Haushalte durch Stromsparhelfer beraten und für den Klimaschutz sensibilisiert worden. Über die Lebensdauer der Energiesparartikel gerechnet konnten bisher mehr als 275 Millionen Euro Energiekosten und 440.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Quelle: 

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Bildquellen: 

Thorben Wengert  / pixelio.de

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