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BHKW-Förderprogramm „Kraftwerk Wiehre“-Bilanz und Ausblick

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10. September 2014

Am Dienstag, 23. September, findet um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung zum städtischen Förderprogramm „Kraftwerk Wiehre“ und stromerzeugenden Heizungen (Mini-BHKW) in der Aula der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Kirchstraße 4, statt.

Seit Februar 2013 fördert die Stadtverwaltung durch das Projekt „Kraftwerk Wiehre“ Beratung, Energiekonzepte und Modellvorhaben für den Ausbau von Blockheizkraftwerken (BHKW). Wie die Angebote zu mehr Klimaschutz beitragen, wie es im nächsten Jahr mit der BHKW-Förderung weitergehen soll und welche aktuellen Fördermöglichkeiten für Mini-BHKW es gibt, erfahren Bürgerinnen und Bürger an diesem Abend.

Die Wiehre mit ihren vielen, oftmals denkmalgeschützten Gründerzeithäusern und den damit verbundenen Restriktionen bei der energetischen Sanierung, vor allem der Fassaden und dem Fehlen von Fernwärmenetzen, ist wie geschaffen für den Ausbau der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung und wurde deshalb in der nun abgeschlossenen Pilotphase als Fokusgebiet ausgewählt.

Während BHKWs wohlige Wärme für Raumheizung und Warmwasser erzeugen, produzieren sie gleichzeitig Strom. Dieser kann entweder direkt im Haus verbraucht oder gegen eine Vergütung ins Netz eingespeist werden. Die stromerzeugenden Heizungen sind gerade bei Altbauten und Mehrfamilienhäusern oft die wirtschaftlichste Möglichkeit einer energetischen Sanierung.

Seit Februar 2013 hatten Hauseigentümer stadtweit die Möglichkeit mit einem kostenlosen Vor-Ort-Check die generelle Eignung ihres Gebäudes für ein BHKW prüfen zu lassen. Signalisierte dieser grünes Licht, folgte die Förderung eines Energiekonzeptes, das detailliert die Wirtschaftlichkeit und die Emissionsbilanz eines BHKW gegenüber herkömmlichen Versorgungsmöglichkeiten für das Gebäude darstellte. Zudem stellte die Stadtverwaltung für zehn Modellprojekte in der Wiehre finanzielle Mittel zur Verfügung, die beispielsweise Nachbarschaftsnetze oder modellhafte Lösungen anpeilten.

Infostände, Veranstaltungen, Messeauftritte, BHKW-Führungen und verschiedene Publikationen unterstützten und begleiteten die städtischen Förderangebote. Zudem wurden Energieberater und Handwerker zum Thema BHKW geschult und Hausverwalter und andere Multiplikatoren gezielt angesprochen.

Nach knapp zwei Jahren zieht die Stadt Freiburg nun in dieser Veranstaltung ein erstes Resumée. Gebäudeeigentümer und Hausverwalter aus der Wiehre, die Angebote von Kraftwerk Wiehre in Anspruch genommen haben, werden über ihre Erfahrungen berichten. Zudem wird es einen Ausblick auf die geplante Projektfortführung geben. Viel Raum erhalten auch die Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger zum Thema BHKW und Heizungserneuerung. Sowohl die Projektpartner als auch BHKW-Betreiber stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Übrigens: Die Antragsfrist für BHKW-Modellprojektförderungen bei „Kraftwerk Wiehre“ läuft noch bis 31. Oktober 2014. Wer jetzt noch weitere Informationen zu dem Beratungs- und Förderprogramm „Kraftwerk Wiehre“ benötigt, sollte sich möglichst schnell unter www.freiburg.de/kraftwerkwiehre oder bei der Hotline unter der Telefonnummer: 0761/7671644 informieren.

Quelle: 

PM Stadt Freiburg

Bildquellen: 

Stadt Freiburg

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