Andreas Veiel "Wer wenn nicht wir"
»Wer wenn nicht wir« zeigt die Befindlichkeiten in Deutschland Ende der 60er Jahre auf und rüttelt an den üblichen Erklärungsthesen für die gesellschaftlichen und terroristischen Entwicklungen in den Folgejahren. Veiels Spielfilm-Debüt erzählt eine politische Liebesgeschichte, die im Terror endet. Als Vorlage für das Drehbuch diente Gerd Koenens Studie »Vesper, Ensslin, Baader – Urszenen des deutschen Terrorismus«. Ein Film, der eher psychologisch argumentiert und sich den eingängigen Politthesen zu diesem Thema verweigert.
Eine politische Liebesgeschichte, die im Terror endet und anhand derer die üblichen Erklärungsmuster der terroristischen Entwicklung der 60er/70er Jahre in ein neues Licht gestellt werden.
- Einführung und Filmpräsentation
- Imbiss
- Seminar: »Wie lese ich ein Filmkunstwerk?« Prof. Dr. Heiner Behring (Medienethik und Medienästhetik, Offenburg)
Eintritt: 12,- €, ermäßigt 8,- € (Schüler, Studenten, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte)


