HomeNews

News

Veranstaltungen

Firmenverzeichnis

fesa-Shop

Stellenmarkt

Förderprogramme

Themen

Glossar

Links

Wir über uns
Diese Seite ist ein Service von

News
Zurück zur Liste
13.01.2010
Wissenschaftliche Begleitung der energetischen Sanierung im Freiburger Stadtteil Weingarten wird mit mehr als einer Million Euro gefördert
Freiburg - DieSanierung Weingarten-West erfährt eine weitere Anerkennung durch die Zusage des Bundeswirtschaftsministeriums, die wissenschaftliche Begleitung und Erprobung von neuen Techniken und Materialien aus dem Förderschwerpunkt „Energieeffiziente Stadt“ mit insgesamt fast einer Million Euro zu bezuschussen. Seit Ende November 2009 liegt der FSB der Bewilligungsbescheid des Ministeriums über exakt 984.875 Euro vor, die zwischen 2010 und 2013 in jährlichen Tranchen ausgezahlt werden. Darüber hinaus hat das Bundeswirtschaftsministerium aus dem gleichen Förderprogramm 122.000 Euro für die badenova-Tochtergesellschaft „Wärmeplus“ bereitgestellt; „Wärmeplus“ betreibt die Energieversorgung des Quartiers mit einem großen Blockheizkraftwerk von 5,8 Megawatt, das mit dem Energieträger Erdgas neben Heizungswärme auch elektrische Energie für rund 16.000 Haushalte produziert.
Mit der Unterstützung aus dem Förderprogramm „Energieeffiziente Stadt“ fördert die Bundesregierung die enge Zusammenarbeit zwischen der Freiburger Stadtbau als Sanierungsträgerin und Eigentümerin des weitaus größten Teils der Wohnungsbestände, der badenova-Tochtergesellschaft „Wärmeplus“ in der Entwicklung eines nachhaltig ökologischen Energieversorgungskonzepts, und des in Freiburg beheimateten Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, in dessen Hand die wissenschaftliche Begleitung und Erprobung liegt. Die Fördergelder des Bundes sollen weniger in die bereits begonnenen Maßnahmen für Weingarten-West fließen, sondern vor allem in den noch ausstehenden Abschnitten und unterschiedlichen Gebäudetypen – Hochhäuser und mehrgeschossige Gebäude zwischen vier und acht Geschossen - die Erprobung von neuen Verfahren und Materialien ermöglichen, um daraus wiederum Erfahrungen für spätere
Sanierungsprogramme gewinnen zu können. Denn nach dem Projekt Bugginger Straße 50 werden in einem auf rund zehn Jahre angelegten Programm Schritt für Schritt die weiteren Gebäudebestände von Grund auf energetisch saniert werden; die Planung für das Haus Binzengrün 9 (in der Dimension vergleichbar mit Bugginger Straße 50) hat bereits begonnen; 2011 sollen die Bauarbeiten beginnen.
Außerdem wird nun von Beginn an die Energieversorgung über das BHKW Weingarten in die wissenschaftliche Begleitung einbezogen; hier soll unter anderem untersucht werden, welche Auswirkungen die erwartete Reduktion des Wärmeverbrauchs auf die Anlage und ihre Laufzeit, vor allem aber auf die CO2- missionen haben wird, und mit welchen Maßnahmenaus wirtschaftlicher und ökonomischer Sicht die zu erwartenden Verkürzungen der Laufzeit des BHKW zu kompensieren sind. Darüber hinaus plant die FSB in enger Abstimmung mit dem Fraunhofer-Institut die Anwendung neuer innovativer Dämmmaterialien und –techniken, die bei gleicher oder besserer Wirkung als herkömmliche Wand- und Deckenisolierungen eine deutlich geringere Einbautiefe erfordern.
Oberbürgermeister und FSB-Aufsichtsratsvorsitzender Dieter
Salomon erwartet von dem Projekt wichtige Ergebnisse, die
auch über die Sanierung Weingarten-West hinaus Anwendung
finden werden. „Wir können uns glücklich schätzen, mit
dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme eine der
besten und bekanntesten Adressen in diesem Sektor als
Partner gewonnen zu haben. Das Institut zählt zu den weltweit
führenden Einrichtungen in der Erforschung und praktischen
Anwendung von bauphysikalischen Standards und Verfahren.“
Mit der wissenschaftlichen Begleitung werde die Sanierung
von Weingarten-West zu einem Vorzeige-Modell für die vom Gemeinderat beschlossenen energetischen Standards als Baustein des Klimaschutzkonzepts. Sie sehen unter anderem vor, dass ab 2011 auf städtischen Bauflächen oder
durch städtebauliche Verträge die Passivhausbauweise verpflichtender Wärmeschutzstandard bei Neubauten ist, womit der Energieverbrauch eines Gebäudes gegenüber den gesetzlichen Normen nochmals drastisch reduziert werden kann. Bei eigenen Bauvorhaben wendet die Stadt diesen Standard bereits heute an.



Quelle:
Pressemitteilung Stadt Freiburg
Diesen Artikel weiterempfehlen

News-Auswahl

Weitere Ausgaben








www.ausgestrahlt.de


Link zum Filmtrailer


www.solarregion.net/index.php?pageID=shop_de&shop:oid=s1297

www.solarregion.eu

Impressum © 2010 fesa e.V.
Home