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"Die Verfügbarkeit über Energie ist der Schlüssel zu Wohlstand und Gerechtigkeit, weltweit", so die Gründungsvorstände der Stiftung Solarenergie e.V. York Ditfurth und Dr. Harald Schützeichel. Im Solarland Deutschland rangiert die Solarenergie auf Platz eins der Sympathieskala. Die jetzt startende Kampagne "Sonne stiften" bietet Interessierten die Möglichkeit, zu Mitgründern der Stiftung Solarenergie zu werden. "Nicht jeder hat ein eigenes Dach oder verfügt über ausreichend Mittel für eine eigene Solaranlage. Die Möglichkeit, schon mit fünf Euro Sonne zu stiften, ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg ins Solarzeitalter", begrüßt Dr. Franz Alt, Journalist, die Mitmach-Aktion der Stiftung Solarenergie.
25 Prozent der Menschheit verbrauchen 75 Prozent der Energie und sind somit verantwortlich für 75 Prozent der CO2 -Produktion. "Die Klimaauswirkungen unserer Wirtschaftsweise und Energiekultur sind jedoch weltweit und betreffen 100 Prozent der Menschheit", so Harald Schützeichel. Die Stiftung Solarenergie hat sich zum Ziel gesetzt, die Umwelt- und Energiepolitik in Deutschland mit den Erfordernissen einer nachhaltigen Entwicklungspolitik für die benachteiligten Regionen der Erde zu verbinden. "75 Prozent der Menschheit lebt in energiebedingter Armut. Wir wollen den Solarstandort Deutschland nutzen, um solare Projekte in Afrika zu fördern."
"Mit der Kampagne "Sonne stiften" (www.sonne-stiften.de) laden wir jeden einzelnen ein, als Pionier und Gründungsstifter die Arbeit der Stiftung Solarenergie zu unterstützen. Mit fünf Euro können sich Privatpersonen, mit 55 Euro können sich Unternehmen engagieren", so York Ditfurth. Die Kampagne "Sonne stiften" verfolgt zudem das ehrgeizige Ziel, als Stiftung mit den meisten Gründungsstiftern ins Guinessbuch der Rekorde aufgenommen zu werden.
In Kooperation mit der Dresdner Bank AG in Freiburg wird die Kampagne "Sonne stiften" über das Internet angeboten. "Als Hausbank der Stiftung Solarenergie unterstützen wir die Kampagne "Sonne stiften". Ferner ist für Mai ein gemeinsames, solares Finanzprodukt für die breite Öffentlichkeit geplant", freut sich Edgar Müller, Leiter der Dresdner Bank in Freiburg. "Die Dresdner Bank ist seit über 30 Jahren in der Betreuung gemeinnütziger Stiftungen engagiert und gehört bundesweit zu den größten Stiftungsverwaltern", ergänzt Edgar Müller.
Die Kampagne "Sonne stiften" soll zunächst das benötigte Stiftungskapital in Höhe von 50.000 Euro erzielen. Sobald dieser Betrag erreicht ist, geht aus dem gemeinnützigen Förderverein die Stiftung Solarenergie als gemeinnützige Stiftung hervor. Das gesammelte Geld wird im Rahmen einer sicheren Vermögensverwaltung auch in deutschen Solarfonds angelegt. So dient das Vermögen der Stiftung unmittelbar dem weiteren Ausbau regenerativer Energien in Deutschland.
Mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital und Spenden unterstützt die Stiftung Solarenergie Solarprojekte in sog. Dritte Welt Ländern. So wird die Stiftung Solarenergie im April in Äthiopien die technischen Voraussetzungen prüfen, Solaranlagen in drei Krankenhäusern zu installieren. "Wir planen, eine Krankenhauswäscherei mit einer solaren Warmwasseranlage auszurüsten. Ein weiteres Projekt sieht vor, mit Solar-Ladestationen für Akku-Lampen `Licht in die Hütten´ zu bringen", so Harald Schützeichel.
Die Stiftung Solarenergie arbeitet mit erfahrenen Organisationen, staatlichen Stellen und Unternehmen vor Ort zusammen. Die Stiftung Solarenergie engagiert sich zudem in Marokko. Dort sind Projekte geplant zur ländlichen Elektrifizierung, solarer Wasseraufbereitung, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie der Ersatz eines bestehenden Dieselkraftwerks durch ein Solarkraftwerk. "Je schneller das Stiftungskapital wächst, desto früher können wir solche wegweisenden Projekten fördern", wünscht sich York Ditfurth eine rege Beteiligung an der Kampagne "Sonne stiften".
Zusätzliche Unterstützung sucht die Stiftung Solarenergie bei Großstiftern, Einzelpersonen, Unternehmen und Institutionen, die mit einem großen Geldbetrag die Ziele der Stiftung Solarenergie fördern wollen. "Wer stiftet, lässt sein Vermögen dauerhaft in seinem Sinn für den Stiftungszweck arbeiten. Stifter schaffen mit ihrem Vermögen bleibende Werte", ergänzt Harald Schützeichel.
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